Behörde ermittelt, Macher reden sich raus|Mega-Zoff um Matrix-Party
Foto: BrauerPhotos / J.Reetz
Artikelvon:M. SAUERBIER, R. Schuler, M. LUKASCHEWITSCH, S. KUSCHELveröffentlicht am
Eine Feier sorgt für Wirbel!
Am Donnerstag enthüllte BILD die geheime „Matrix“-Party auf dem Gelände des Studios Babelsberg in Potsdam. Das Film-Team um Hollywood-Star Keanu Reeves (56) und Regisseurin Lana Wachowski (55) ließ es zum Abschluss des Drehs zum vierten Teil der „Matrix“-Reihe krachen. Zwar mit Corona-Schnelltests, aber wegen der Pandemie herrscht generell Party-Verbot.
Erfahren Sie mit BILDplus, wie die Verantwortlichen sich jetzt erklären und warum der Vorfall für den deutschen Steuerzahler besonders ärgerlich ist.
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AC/DC haben gemeinsam bekundet, wie zufrieden sie mit Stevie Young als neuem Mitglied in der Band sind. Er sei ein würdiger Nachfolger für seinen Onkel Malcolm Young.
Im September 2014 trat Stevie der Band bei und ersetzte Malcolm, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Band spielen konnte und drei Jahre nach seinem Austritt verstarb.
Malcolm Young (1953 – 2017)
Sänger Brian Johnson findet, Stevie Young führe die Tradition seines Onkels als Rhythmusgitarrist exzellent weiter. „Wir wollen uns nicht zurück entwickeln“, sagte er gegenüber „UCR“, „und Stevies Beitrag besteht darin, dieses Niveau genau dort zu halten, wo Angus und Malcolm es immer wollten.“
Angus Young: „Wir drehen uns wie auf einem Plattenteller“
Zudem fügten Angus Young und Johnson hinzu, dass sie Stevies Beitrag weniger als eine Entwicklung, sondern vielmehr als eine Fortsetzung dessen sehen, was AC/DC schon immer ausgemacht hat. „Wir bemühen uns wahrscheinlich einfach immer gemeinsam darum, einen guten Rocksong zu bekommen“, erklärt Angus.
Beim Entstehungsprozess von neuer Musik frage sich die Band daher regelmäßig: „Sind diese Elemente das, was ich für AC/DC halte?“ Vor allem gehe es darum, sich treu zu bleiben, sagt der Gitarrist. „Ich glaube nicht, dass wir uns weiterentwickeln, wir drehen uns wahrscheinlich wie auf einem Plattenteller!“
Das neue AC/DC-Album „Power Up“ erscheint am Freitag. Darauf spielt Stevie auch einige Gitarrenparts, die von seinem Onkel Malcolm geschrieben wurden.
Karl Dall wird wegen eines möglichen Schlaganfalls behandelt. Der 79-Jährige musste Dreharbeiten für die ARD-Serie "Rote Rosen" unterbrechen.
Eigentlich sollte er ab Januar in der ARD-Telenovela "Rote Rosen" zu sehen sein: Karl Dall plante mit 79 Jahren eine TV-Karriere als Seriendarsteller. Die Rolle des Altrockers Richie Sky war ihm auf den Leib geschrieben worden. Doch die Dreharbeiten, die am Montag begonnen hatten, mussten jetzt unterbrochen werden.
Dall sei in seiner Wohnung in Lüneburg, wo die Serie gedreht wird, zusammengebrochen. Das teilte der Sender Das Erste mit und beruft sich dabei auf Informationen aus der Familie Dalls. Demnach wurde der Comedian und Moderator am Mittwoch mit dem Verdacht auf Schlaganfall behandelt und befinde sich in medizinischer Behandlung. Weitere Details zu seinem Gesundheitszustand sind nicht bekannt.
Die Produktionsfirma der Serie, die Studio Hamburg Serienwerft, bestätigte die Erkrankung Dalls. "Wir sind sehr betroffen", sagte Produzent Jan Diepers in einer Mitteilung. "Die bisherigen Dreharbeiten verliefen ausgesprochen engagiert und lustig. Wir drücken Karl jetzt alle Daumen für seine baldige Gesundung und sichern ihm und seiner Frau alle Unterstützung zu, die wir als sein Produktionsstudio bieten können."
Nach Karl Dalls Ausfall werden Drehbücher umgeschrieben
Ob und wann die Dreharbeiten mit Dall fortgesetzt werden können, ist unklar. Da die Serie nur einen relativ kurzen Vorlauf von zirka acht Wochen vor Ausstrahlung hat, muss das Drehbuch umgeschrieben werden. Dall sollte ab Januar in 15 Folgen zu sehen sein. Ob bereits abgedrehtes Material verwendet wird, ist offenbar noch nicht entschieden.
Dall wurde als Mitglied der Band und Komödiantentruppe Insterburg und Co. bekannt. Von 1983 bis 1990 war er in der Show "Verstehen Sie Spaß?" an der Seite von Paola und Kurt Felix zu sehen, wo er vor allem durch seine Telefonstreiche für Lacher sorgte. Beim Sender RTL erregte seine Talkshow "Dall-Ass" großes Aufsehen, da es zum Konzept der Sendung gehörte, die Gäste immer wieder zu provozieren.
AC/DC-Gründer und -Gitarrist Angus Young über das unwahrscheinliche Comeback der Rockband, den Geist seiner verstorbenen Brüder und die Fähigkeit, über Jahrzehnte hinweg dem Zeitgeist zu trotzen.
Bandgründer Angus Young (2015 beim Coachella Festival in Kalifornien): "Es ging immer auch um Übertreibung"
Young: Brian Johnson hat mit einer speziellen Technologie große Fortschritte mit seinem Gehör erzielt. Das war der Ausgangspunkt. Cliff Williams, unser Bassist, hatte auch Interesse signalisiert – und dann war da natürlich Phil Rudd. Ihn habe ich tatsächlich erst beim Begräbnis meines Bruders Malcolm wiedergesehen.
Young: Als er wieder zu uns kam, machte er einen sehr guten Eindruck. Er hatte sich Hilfe gesucht und eine Therapie gemacht; er wirkte fit und in sehr guter Form. Deshalb habe ich letztlich alle kontaktiert, als ich das Gefühl hatte, genug Material für ein neues Album beisammen zu haben.
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AC/DC - "Jeder Song eine kleine Rebellion"
SPIEGEL: Dachten Sie zwischenzeitlich auch mal daran, AC/DC aufzulösen?
Young: Selbst dann wäre es irgendwie mit AC/DC weitergegangen, allein durch vertragliche Verpflichtungen – und weil die Leute einfach hätten wissen wollen, ob es noch unveröffentlichtes Material gibt, zum Beispiel für ein Compilation-Album. Irgendetwas wäre immer gewesen. Für die Band entscheidend war die Nachricht, dass es Brian besser ging.
SPIEGEL: Wären Sie auch mit einem anderen Sänger erneut auf Tournee gegangen?
Young: Ich weiß nicht. Mein Bruder Malcolm pflegte immer zu sagen: Solange es nach AC/DC klingt, ist es egal, ob nur noch du und ich mit anderen Leuten auf der Bühne stehen. Die Musik ist das Rückgrat dieser Band. Wir sind so geschult darin, auf diese Art und Weise zu spielen und haben immer danach gestrebt, Musik zu veröffentlichen, die eindeutig als AC/DC erkennbar ist.
SPIEGEL: AC/DC gibt es seit fast 50 Jahren, in dieser Zeit ist viel passiert. In den Siebzigerjahren wurden Sie von Konservativen für den vermeintlichen Satanismus von "Highway to Hell" kritisiert, heute ist es eher die junge, progressive Generation, die sich an der sexuellen Deftigkeit ihrer Texte stören könnte. Gab es jemals Überlegungen, auf den jeweils herrschenden Zeitgeist einzugehen?
Young: Nein, aber lustig, dass Sie das fragen. Die einzige Zeit, an die ich mich erinnern kann, die so voller Umbrüche war wie jetzt, waren die Siebzigerjahre. Als wir anfingen, Musik zu machen, veränderte sich die Welt gerade. Vielleicht ermöglichte es überhaupt erst dieser Wandel, dass wir spielen konnten, was wir wollten. Für mich fühlt es sich im Moment fast schon an wie ein Recycling der Debatten jener Zeit. Wir haben uns nie darum gekümmert, was Leute da draußen über uns denken. Das unterscheidet uns von anderen: Wir wollten nicht zahm klingen oder Angst davor haben, irgendetwas zu sagen, auch wenn es provokant ist.
SPIEGEL: Beharrlichkeit, vielleicht auch eine gewisse Dickköpfigkeit, als Erfolgsrezept?
Young: Wie unser früherer Sänger Bon Scott immer sagte: Die einzige Message, die ich zu verkünden habe, ist die Nummer meines Hotelzimmers.
SPIEGEL: Auf Ihrem neuen Album finden sich erneut viele sexuelle Doppeldeutigkeiten: "If you reject me, I’ll take what I want", heißt es zum Beispiel in einem Song. Das könnte man, böswillig, als Vergewaltigungsfantasie lesen.
Young: Aber in diesem Song geht es nun gerade nicht um Sex! Er dreht sich eher darum, dass mir auffiel, wie sehr Leute immer darauf pochen, respektiert zu werden. Aber Respekt muss man sich verdienen, indem man sich behauptet, sich gerade macht. Dieses Ungestüme mochte ich immer schon am liebsten an AC/DC. Alle großen Songs haben diese Jugendlichkeit, nehmen Sie "Wild Thing": Das waren Songs mit Attitude, die sich nicht darum geschert haben, was in der Welt gerade als richtig und korrekt galt. Jeder Titel eine kleine Rebellion, danach haben wir immer gestrebt. Wir wollten uns nie verändern, um dem Zeitgeist zu gehorchen. Dann hätten wir uns ja der Norm angepasst – und es hätte so ausgesehen, als hätten wir es mit Absicht gemacht. Aber all das war nie dazu gedacht, so furchtbar ernst genommen zu werden. Es ging immer auch um Übertreibung.
SPIEGEL: Sie sind im März 65 Jahre alt geworden, denken Sie trotz aller jugendlichen Posen auch manchmal über den Ruhestand nach?
Young: Dafür mag ich das, was ich tue, viel zu gerne. Wenn ich einen Song schreibe und sich dann alle Teile zu einem Ganzen zusammenfügen, ist es manchmal, als würde ich ein Puzzle lösen. Ein Puzzle, bei dem es auch darum geht, wer ich bin.
SPIEGEL: "Power Up", ihr 17. Album, ist eine Hommage an ihren verstorbenen Bruder. Wie lebt sein Geist auf der Platte weiter?
Young: Ich wollte nur Songs auf dem Album haben, die Malcolm mochte und die ihm sehr wichtig waren. Sie stammen alle aus der Zeit vor "Black Ice", dem letzten Album, auf dem Malcolm zu hören ist. Wir hatten so viel Material, dass ich damals zu ihm sagte: Lass es uns einfach fertig machen. Aber Malcolm winkte ab: Ach was, die heben wir fürs nächste Album auf. Aber unglücklicherweise kam es dazu nicht mehr.
SPIEGEL: Wie schreiben Sie neue Songs ohne Ihren Bruder, mit dem Sie jahrzehntelang zusammen komponiert haben?
Young: Ich hatte auch früher immer schon genau im Kopf, was Malcolm gefallen würde. Er war immer mein erstes Publikum, bevor irgendjemand etwas zu hören bekam. Andersherum war es genauso. Manchmal kam auch mein älterer Bruder George dazu…
SPIEGEL: Der Ende 2017, kurz vor Malcolm, ebenfalls verstarb…
Young: Ja, meine Brüder und ich waren sehr eng miteinander. In gewisser Weise sind die beiden auch jetzt noch da, wenn ich Songs schreibe oder Musik spiele. Ich spüre sie die ganze Zeit. Auch im Studio, als wir das neue Album aufnahmen: Man konnte Malcolms Präsenz fühlen, er war da. Ich merke es auch daran, dass ich mich beim Gitarrespielen ständig nach ihm umdrehe.
SPIEGEL: Ihre Tournee wurde wegen der Corona-Pandemie verschoben. Freuen Sie sich darauf, wieder live aufzutreten?
Young: Ja, natürlich. Bevor das Virus ausbrach, hatten wir sehr gehofft, ein paar Konzerte spielen zu können. Drücken Sie die Daumen, dass es bald gehen wird! Vielleicht inspiriert unser Album ja irgendein Medizinergenie dazu, ein Gegenmittel zu finden.
Melissa (25) will es nun endlich wissen! Die ehemalige Love Island-Beauty geht seit wenigen Wochen als neue Bachelorette auf die Suche nach der großen Liebe. In den vergangenen Folgen lernte sie ihre hotten Single-Männer bereits immer besser kennen, genoss die ersten Einzeldates und flirtete ordentlich – doch es kam bisher zu keinem einzigen Kuss. Ihre Zurückhaltung gibt Melissa in der fünften Folge allerdings auf – sie lässt die Zunge spielen!
Achtung, Spoiler! Melissa verbringt mit Rosenanwärter Ioannis Amanatidis (30) ein romantisches Date, das die beiden schließlich auf eine Dachterrasse führt, wie RTL nun vorab verrät. "Du guckst mich die ganze Zeit mit deinen Augen an. Ich kann nicht hingucken. Weil ich darin versinke", ist der 30-Jährige hin und weg, während Melissa in seinen Armen liegt. "Du bist zu sehr mit deinem Kopf unterwegs", flüstert die TV-Beauty, als er sich zunächst ziert. Daraufhin geht er endlich in die Offensive und drückt ihr einen innigen Kuss auf.
Und wie war das erste Mal für Melissa? "Da war ich ein bisschen aufgeregt, das war ja der erste Kuss seit Langem und ja, es war schön", erklärt sie danach im Einzelinterview. Auch ihr Kusspartner muss mit einem Lächeln an die intensive Zweisamkeit zurückdenken: "Es hat sich super angefühlt", schwärmt er.
Melissa, TV-BekanntheitBachelorette Melissa bei einem Gruppendate mit Ioannis, Leander, Saverio und AngeloIoannis Amanatidis, Bachelorette-Kandidat 2020
Ex on the Beach mauserte sich zum erfolgreichen Kuppelformat! Die achte Folge des Reality-TV-Formats flimmert jetzt über die Fernsehbildschirme. Für die Fans, die nicht genug bekommen, steht auf TVNOW allerdings schon das Finale zur Verfügung. Deswegen gehen auch schon einige Kandidaten an die Öffentlichkeit und plaudern aus, wie sich die Dinge nach den Dreharbeiten entwickeln haben: Und tatsächlich haben sich sechs Teilnehmer verliebt!
Achtung, Spoiler! Maddi gibt in ihrer Instagram-Story ein zuckersüßes Update zu ihrem TV-Flirt mit Arman: "Es war sehr süß und ich bin nicht davon ausgegangen, dass es zwischen uns funken könnte, aber er hat mich überzeugt mit seinem Charakter und seinem riesigen Herz." Sie seien nach Showende nicht nur ein Paar, sondern würden bereits nach knapp drei Monaten Beziehung zusammen in Berlin wohnen! Michelle teilt ihr Liebesglück ebenfalls mit ihren Fans: Sie gehe jetzt mit Gigi Hand in Hand durchs Leben! "Endlich dürfen wir euch verraten, dass wir uns außerhalb der Show weiterhin kennengelernt haben und mittlerweile auch richtig zusammen sind", plaudert sie aus.
Den vier Turteltauben kam ein anderes Pärchen allerdings bereits wenige Stunden zuvor: Christina Dimitriou und Aleksandar Petrovic (29) stehen jetzt auch öffentlich zu ihren Gefühlen: "Ja, wir sind ein Paar. Ich bin mit dem schönsten und tollsten Mann zusammen. Ich liebe dich!", schwärmte die Beauty auf ihrem Kanal.
Instagram / maddi_henderson_
Maddi, Reality-TV-Star
Instagram / gigibirofio
Michelle und Gigi
Instagram / christinadimitriou_official
Aleksandar Petrovic und Christina Dimitriou im November 2020
Kurz vor dem Halbfinale haben die Zuschauer entschieden: Nach der Biene, dem Hummer und dem Alpaka ist nun auch für den Frosch die Reise bei "The Masked Singer" zu Ende. Unter der Maske verbarg sich ein Komiker, den viele von Anfang an auf dem Schirm hatten.
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Der nächste Promi wurde enttarnt: In der vierten Folge von "The Masked Singer" hat es den Frosch erwischt. Weder mit der erste noch mit der zweiten Performance konnte der Star mit den definierten Schenkeln und den stählernen Bauchmuskeln das Publikum überzeugen. Die Zuschauer wählten den Frosch aus der Show.
Wigald Boning war der Frosch
Zuvor hatten die Juroren gerätselt, welcher Promi in dem Kostüm stecken könnte. Es fielen Namen wie Ralf Schmitz, Pierre Littbarski oder Anton Hofreiter, aber auch Wigald Boning. Vor allem bei dem Comedian waren sich alle drei Juroren sicher. Den hatten auch die Zuschauer von Anfang an im Visier. Seit der ersten Folge der neuen Staffel war der "Clever"-Star stets auf Platz eins des Rankings.
"The Masked Singer": Wigald Boning war der Frosch. (Quelle: ProSieben / Willi Weber)
Und tatsächlich: Unter der Frosch-Maske steckte Wigald Boning. "Diese Sendung ist solch ein Abenteuer", schwärmte der 53-Jährige, nachdem er sich enthüllt hatte. "Ich habe ja schon die eine oder andere Fernsehsendung gemacht, aber das hier ist etwas Besonderes."
Die Kostüme auf einen Blick
Sechs Kandidaten sind aktuell noch im Rennen. Woche für Woche fliegt einer raus. Alle Kostüme sehen Sie in unserer Fotoshow. Das Halbfinale läuft kommende Woche übrigens ausnahmsweise an einem Montag.
Moderiert wird "The Masked Singer" wie auch bereits in den vergangenen zwei Staffeln von Matthias Opdenhövel. Die Rate-Jury hingegen wurde komplett ausgetauscht. Anstatt Ruth Moschner und Rea Garvey sitzen nun Sonja Zietlow und Bülent Celyan hinter dem Pult. Der dritte Platz wird regelmäßig von einem anderen Promi besetzt. Dieses Mal war Elton zu Gast.
Man liebt oder man hasst sie. Keine Frage, die Filme von Roland Emmerich wissen zu polarisieren. Unbestritten ist jedoch auch, dass der Schwabe mit ihnen zum deutschen Blockbuster-Exportschlager in Hollywood geworden ist. Nun feiert der Regisseur seinen 65. Geburtstag mit einem neuen Projekt.
Mit "Moonfall" will Roland Emmerich hoch hinaus. Der auf Katastrophen spezialisierte deutsche Hollywood-Regisseur, der am Dienstag (10. November) 65 Jahre alt wird, hat den passenden Stoff gefunden. "Klassisch Emmerich" trifft auf sein neues Projekt, das er kurz vor seinem Geburtstag im kanadischen Montreal in Angriff nahm, perfekt zu.
Er sei unglaublich begeistert, diese "kühne Mission" in den Weltraum zur Rettung der Menschheit mit seinem fantastischen Cast zu starten, schrieb Emmerich Ende Oktober auf Twitter. Dazu stellte er ein Nasa-Foto von der grauen Oberfläche des Mondes. Trotz Corona-Pandemie packt der Regisseur, Autor und Produzent den Sci-Fi-Katastrophenfilm mit einer Spitzenbesetzung um Donald Sutherland, Halle Berry, Patrick Wilson und Stanley Tucci an. Das Branchenblatt "Deadline.com" schätzt das Budget auf über 130 Millionen Dollar.
In "Moonfall" wird der Mond durch mysteriöse Kräfte aus seiner Umlaufbahn befördert und rast auf die Erde zu. Ein Retter-Team soll die Katastrophe verhindern. Oscar-Preisträgerin Berry spielt eine Ex-Astronautin, Sutherland einen NASA-Mitarbeiter. Bis 2022 müssen sich die Fans wohl gedulden.
Das Weiße Haus im Visier
Emmerichs Name steht für episches Katastrophenkino: "Stargate" (1994), "Independence Day" (1996), "Godzilla" (1998), "The Day After Tomorrow" (2004), "10.000 B.C." (2008) "2012" (2009), "White House Down" (2013) und "Independence Day: Wiederkehr" (2016). Mit Spezialeffekten und gigantischen Plots legt Emmerich die Welt in Schutt und Asche, mal sorgen Aliens für die Apokalypse, mal schmelzen die Polkappen und New York versinkt in Wassermassen.
Der Science-Fiction-Streifen "Independence Day" verschaffte ihm 1996 endgültig den Durchbruch in Hollywood.
(Foto: imago/United Archives)
Mit "Midway - Für die Freiheit" brachte er im vorigen Jahr ein Kriegsdrama über eine Pazifik-Seeschlacht von 1942 zwischen Japan und USA auf die Leinwand. Hinter viel Heldenepos und riskanten Flugmanövern verdeutlicht der Film die Brutalität des Kriegs. Er wollte Menschen ein Denkmal setzen, die für Freiheit gekämpft haben, sagte Emmerich dazu. Dies sei ein zeitgemäßes Thema. "Durch die Flüchtlingskatastrophe in den letzten fünf, sechs, sieben, acht Jahren ist unsere Welt wieder nationalistisch geworden. Es ist viel Faschismus aufgekommen. Und es ist gut, (...) zu erinnern, dass es mal Menschen gab, die sich für Freiheit eingesetzt haben, die für Freiheit gestorben sind."
Häufiger schon ließ der deutsche Blockbuster-Regisseur das Weiße Haus zerstören. In "Independence Day" (1996) machen Aliens ganz Washington platt. In dem Katastrophenfilm "2012" crasht ein Flugzeugträger auf einer mächtigen Flutwelle hinein, in "White House Down" besorgen Terroristen den Rest. Hätte er das ein weiteres Mal vor? Das sei nun abgegessen, sagte Emmerich im vorigen Jahr. "Ich glaube, mit Trump hat man zum ersten Mal einen Präsidenten gesehen, der ein Idiot ist. Das ist einfach ein Idiot. Und ich glaube, das hat auch bei mir verursacht, dass ich Präsidenten nicht mehr wirklich ernst nehme."
Faible für große Produktionen
Emmerich hat einen deutschen und einen amerikanischen Pass. Als Barack Obama gewählt wurde, seien er und seine Schwester, die Produzentin Ute Emmerich, Amerikaner geworden. Los Angeles ist seit Jahrzehnten die Wahlheimat des Stuttgarters. 2017 gab er dort seinem langjährigen Partner Gerardo Omar Soto das Jawort.
Klotzen statt kleckern, war schon immer seine Devise.
(Foto: imago images/Everett Collection)
In seiner schwäbischen Heimat hatte Emmerich die geplante Hochzeit wenige Monate zuvor angekündigt, als er im März 2017 in Laupheim mit dem Carl Laemmle-Produzentenpreis geehrt wurde. Der 1876 geborene Schwabe Laemmle schrieb Filmgeschichte, als er jung in die USA auswanderte und dort die Universal-Studios gründete. Als berühmtester Schwabe im heutigen Hollywood war Emmerich der erste Empfänger des Produzentenpreises.
Emmerich selbst erinnerte in seiner Dankesrede an seine Zeit als Student der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Als Schwabe sei er dort stets ein wenig belächelt worden. Doch Laemmle sei für ihn immer ein Vorbild gewesen. Schon als Student hatte Emmerich ein Faible für große Produktionen. Mit "Das Arche Noah Prinzip" drehte er 1983 den damals teuersten Abschlussfilm in der Geschichte der Filmhochschule und sorgte mit dem Eine-Million-Mark-Projekt auf der Berlinale für Aufsehen.
"Fragen Sie mich über Film"
Mit "Universal Soldier" und "Stargate" startete Emmerich dann in Hollywood durch - trotz einer verpatzten Technikprüfung an der Hochschule. "Sie haben mich damals zu Videosignalen befragt. Da habe ich gesagt: 'Ich verstehe nix von Video. Fragen Sie mich über Film.' Und dann hat er mich durchfallen lassen. (...) Ich habe dann auch keinen Abschluss gekriegt, aber zum Glück von meinem Professor später ehrenhalber einen Abschluss bekommen", erzählte Emmerich. Die 25 Filme seiner 1985 gegründeten Firma Centropolis Entertainment hätten weltweit mehr als drei Milliarden Dollar eingespielt, heißt es auf der Homepage des Unternehmens, das er zusammen mit seiner Schwester betreibt.
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Es geht aber auch ohne Mega-Explosionen, mit viel kleineren Budgets - und geringeren Einnahmen. "Stonewall" (2015) handelte von den Anfängen der Homosexuellenbewegung in New York Ende der 1960er-Jahre. Der Film sei eine Herzensangelegenheit, betont der offen schwule Regisseur in Interviews. In dem Historiendrama "Anonymous" (2011) über William Shakespeare ging er der Frage nach, ob der englische Dichter seine Werke selbst geschrieben hat. Beide Filme fielen an den Kinokassen allerdings durch.
"Man steckt doch immer ein bisschen in einem Käfig mit dem, womit man Erfolg hatte", sagte Emmerich 2013. "Aber das muss man akzeptieren, es kann nicht alles erfolgreich sein. Und ich denke, als Filmemacher will man, wenn man stirbt, auch nicht die Boxoffice-Zahlen auf dem Grabstein haben, sondern die Filmtitel."
Traurige Nachrichten aus Hollywood: Bert Belasco ist im Alter von nur 38 Jahren verstorben. Der Schauspieler erlangte vor allem Bekanntheit durch seine Hauptrolle in der beliebten TV-Show "Let's Stay Together". In der Serie verkörpert er von 2011 bis 2014 Charles Whitmore – einen liebenswerten Bauunternehmer. Jetzt machen allerdings sehr erschütternde Nachrichten die Runde: Der US-Amerikaner wurde tot in einem Hotelzimmer aufgefunden.
Das bestätigt nun sein Vater Bert Senior gegenüber TMZ. Er berichtet der Plattform, dass die Freundin seines Sohnes ihn nicht erreichen konnte. Deshalb habe sie das Hotelpersonal gebeten, nachzusehen, ob alles in Ordnung bei ihrem Partner sei. Daraufhin wurde die Leiche des Serienstars gefunden. Als Bert entdeckt wurde, befanden sich Blutflecken auf seinem Bettlaken. Seine Familie wartet nun auf die Ergebnisse der Autopsie. Der Vater des 38-Jährigen glaube allerdings, dass sein Sohn an einem geplatzten Aneurysma starb.
Wie das Online-Magazin mitteilt, hielt sich Bert in dem Hotel auf, weil er eine Filmrolle ergattert hatte. Bevor der "Pitch"-Star allerdings zum Set durfte, wurde er dort unter Quarantäne gestellt. Um welches Projekt es sich handelt, ist unklar, aber es wäre Berts 24. Schauspieljob gewesen.
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Bert Belasco bei den BET Awards in L.A. im Juni 2011
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Der Cast von "Let's Stay Together" in L.A. im Juni 2013
Haben sie damit endgültig das Kriegsbeil begraben? In diesem Jahr sorgten Jennifer Lange (27) und Andrej Mangold (33) bei Das Sommerhaus der Stars für jede Menge Schlagzeilen und einen heftigen Shitstorm. Der Grund: Die beiden hatten es ordentlich auf ihre Kontrahentin Evanthia Benetatou (28) abgesehen. Selbst bei der großen Wiedersehensshow hat sich das Paar nicht bei der Beauty entschuldigt – doch das hat Jenny nun nachgeholt: Die Fitnessliebhaberin gibt jetzt preis, dass sie Eva vor Kurzem kontaktiert hat!
In einer Fragerunde auf Instagram wollte ein Fan wissen, wann sich die 27-Jährige und ihr Partner für ihr Verhalten bei der ehemaligen Bachelor-Kandidatin entschuldigen wollen. Darauf hatte die Beauty eine deutliche Antwort. "Ich habe Eva vor einigen Tagen privat kontaktiert, um mich zu entschuldigen und um Frieden zu schließen", schrieb Jenny. Wie Eva reagiert hat und ob Andrej ihr es gleich getan hat, ließ sie allerdings offen.
Der Ex-Bachelor beharrte auch bis zuletzt darauf, dass er nichts falsch gemacht habe. "Dass ich bewusst eine Gruppe gegen eine andere Person aufgehetzt, angestachelt und dazu verleitet hätte, eine andere Person zu mobben. Sorry, das ist eine Lüge", so der Sportler vor Kurzem in seiner Insta-Story.
Jennifer Lange bei der Sommerhaus-Reunion 2020Evanthia Benetatou im "Sommerhaus der Stars" 2020
Fast 40 Jahre lang stand er für "Jeopardy!" vor der Kamera. Jetzt ist Alex Trebek tot. Der Moderator der Spielshow ist im Alter von 80 Jahren gestorben – nur wenige Monate nach der Diagnose.
Foto-Serie mit 33 Bildern
1984 übernahm Alex Trebek zum ersten Mal die Moderation der US-Ausgabe der TV-Show "Jeopardy!". Der damals 44-Jährige hatte den Schauspieler Art Flemming abgelöst und seitdem die Spieleshow nie wieder verlassen. Über 35 Jahre lang stand der Moderator für "Jeopardy!" vor der Kamera – bis kurz vor seinem Tod.
"Umringt von Familie und Freunden"
Alex Trebek sei am Sonntag im Alter von 80 Jahren gestorben, heißt es auf dem offiziellen Instagram-Profil der Show. Der Moderator sei "friedlich bei sich zu Hause" gestorben, "umringt von Familie und Freunden".
Der Kanadier hatte im März 2019 die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten. Aus seiner Erkrankung hatte Alex Trebek nie ein Geheimnis gemacht. Im Gegenteil. Ganz offen sprach er über seinen Kampf gegen den Krebs. Für "Jeopardy!" stand der 80-Jährige weiterhin vor der Kamera – bis Ende Oktober. Zehn Tage später ist Alex Trebek tot.
"Wir haben eine Ikone verloren"
Wie es für die Spieleshow weitergeht, ist noch nicht bekannt. Die Folgen, die mit Alex Trebek aufgezeichnet wurden, reichen noch bis zum 25. Dezember. Dann läuft die letzte "Jeopardy!"-Episode mit dem Gastgeber, der fast 40 Jahre durch die Sendung führte.
Über 8.000 Folgen hatte er insgesamt moderiert. Dafür steht Alex Trebek übrigens seit 2014 im Guinessbuch der Rekorde. Kein Moderator hat jemals so viele Episoden einer einzigen Spielshow moderiert. Zudem wurde Alex Trebek für seine Arbeit mit vier Grammys ausgezeichnet und mit einem Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood geehrt. Alex Trebek galt vor allem in Nordamerika als extrem beliebt. "Wir haben eine Ikone verloren", trauert zum Beispiel Kanadas Premierminister Justin Trudeau bei Twitter.
Boerne in der Warteschleife für das Fegefeuer, Thiel als teuflischer Sachbearbeiter: Was denken Sie über den Fantasy-"Tatort" aus Münster? Krimi-Himmel oder Kitsch-Hölle?
Ein Engel? Im Jenseits traf Boerne auch die tote Ex-Kollegin Krusenstern wieder.
Foto: Martin Valentin Menke / WDR
Professor Boerne spukte in diesem gewagten "Tatort" als Geist in den aktuellen Fall hinein. Kommissar Thiel gab den teuflischen Sachbearbeiter, der im Vorhof der Hölle über die weitere Verwendung des anderen entschied. Der "Tatort" als Fantasy-Krimi mit romantischer Botschaft: Boerne konnte sich erst aus der Warteschleife für das Fegefeuer befreien und unter die Lebenden zurückkehren, als er den Wert von Solidarität und Zuneigung erkannte. Gut möglich, dass das viele Krimi-Fans als Hölle empfanden.
In unserer Kritik schrieben wir: "Der Krimi ist ebenso reich an Twists wie an Tragikomik. Aber keine Angst, bei diesem menschenfreundlichen Rührstück wird niemand überfordert. Regisseur Max Zähle findet einen guten, gediegenen Rhythmus für dieses Ineinander aus Spannung und Sentiment. Besonders wehmütig wird es, als Friederike Kempter als Nadeshda Krusenstern noch einmal auftaucht. Die war eigentlich Anfang des Jahres mit dem Improvisations-"Tatort" blutig aus dem Kommissarinnendarstellerin-Dienst ausgeschieden; hier nun begegnet ihr Boerne im Vorraum zur Hölle wieder - wo ihr allerdings vom Sachbearbeiter korrekterweise beschieden wird, dass sie für das Himmelstor vorgesehen ist. Das ist einer der schönsten Abschiede, den man je in der Krimireihe gesehen hat. Der 'Tatort' als Tränendrücker, muss auch mal sein."
Wir gaben 8 von 10 Punkten. Wie gefiel Ihnen der Krimi aus dem Reich zwischen Leben und Tod?
In dem "Tatort" wurde auch Friederike Kempters Nachfolger im Münster-Revier eingeführt: Es ist der Schauspieler Björn Meyer, der den Assistenten Mirko Schrader gibt. Sein Einstieg war recht spärlich in Szene gesetzt, er durfte Kommissar Thiel nur eine unbeholfene Räuberleiter geben. Vielleicht wird seine Präsenz im nächsten "Tatort" mit Boerne und Thiel ja größer: Die nächste Folge - Titel: "Es lebe der König" - läuft schon am 13. Dezember. Sie wurde im Juni unter Corona-Bedingungen gedreht und für ARD-Verhältnisse extrem schnell fertig produziert.
Lilly Becker bei „Grill den Henssler“ über Boris|„Ab und zu ist es Hass“
Lilly Becker ließ sich von Moderatorin Laura Wontorra aus der Reserve locken Foto: TVNOW / Frank W. Hempel
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Artikelvon:PETER KRAUCHveröffentlicht am
Ihr Nachtisch war süß – der Nachschlag war bitter!
Sie war die Krönung des Abends bei „Grill den Henssler“ auf VOX: Model Lilly Becker (44)! Gemeinsam mit Hollywood-Schauspieler Ralf Moeller (61) und Comedy-Autor Micky Beisenherz (43) trat Becker gegen Steffen Henssler (48) im Koch-Duell an.
Detlef Steves (l.) kochte für Steffen Henssler, der wegen einer Verletzung nicht selbst antreten konnteFoto: TVNOW / Frank W. Hempel
Für das Promi-Team sah es punktetechnisch nicht gut aus–bis Lilly Becker mit ihrem Dessert antrat! Ihre Süßspeise wurde allerdings zunächst zur Nebensache. Viel spannender waren ihre privaten Leckerbissen!
Im Plausch mit Moderatorin Laura Wontorra (31) gab Lilly Einblicke in ihren Alltag als alleinerziehende Mutter: „Seit der Quarantäne koche ich jeden Tag. Montag bis Freitag. Am Wochenende gibt es Pizza.“ Auch das Unterrichten zu Hause war zunächst eine Herausforderung für die gebürtige Niederländerin: „Am Anfang war Homeschooling Horror, danach war es einfacher.“
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Laura Wontorra leitete geschickt zu dem Thema über, das viele Zuschauer mehr interessierte als der Nachtisch: Ex-Mann Boris Becker (52)!
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Die Moderatorin zu Lilly: „Ich glaube, jetzt pendelt sich gerade alles wieder ein bei dir. Du hast die Trennungsphase hinter dir mit deinem Ex-Mann Boris Becker, ihr postet jetzt ab und an doch wieder Bilder, dann streitet ihr euch mal wieder bei Instagram.“ Lilly lachte: „Wie immer.“ Wontorra analyisierte: „Es ist eine Hassliebe.“
Dann haute Lilly Becker lächelnd ein Statement raus, das man in dieser Deutlichkeit nicht erwartet hätte: „Es ist eine Liebe, unbedingt! Aber ab und zu ist es Hass. Das geht zusammen.“ Oder halt nicht mehr zusammen.
Laura Wontorra mit Steffen HensslerFoto: TVNOW / Frank W. Hempel
Immerhin hatte Lilly auch sehr lobende Worte für Boris übrig – vor allem bezüglich der Kochkünste: „Er hat mir früher Obstsalat gemacht. Er kann was.“ Gut, dass Boris nicht für Lilly in der Sendung antrat. Ihre Nachspeise, Pancake mit Kaktusfrucht und Mango, war dann doch etwas anspruchsvoller als ein Obstsalat.
Das Dessert-Drama
Den Dessert-Gang gewann Lilly mit 19:0 Punkten. Richtig gelesen! TV-Koch Detlef Steves hatte bei der Zubereitung Zucker und Salz verwechselt–in der Soße und im Pancake-Teig.
Juror Reiner Calmund (71) empört und angewidert von der Salzspeise: „So blöd kann doch keiner sein, dass er das zweimal verwechselt?!“ Doch …
Dumm gelaufen! Detlef Steves verwechselte Zucker und SalzFoto: TVNOW / Frank W. Hempel
Dadurch konnte Lilly ihren Spende an die „Endometriose Vereinigung Deutschland“ verwirklichen. Becker energisch: „Viele Frauen haben Endometriose, das ist eine Krankheit in der Gebärmutter. Es tut unglaublich weh und es ist auch schwerer, Kinder zu bekommen. Ich habe auch Endometriose.“
Für ihren Einsatz gab es donnernden Applaus vom Publikum! Und: Durch den fatalen Patzer von Steves im letzten Durchgang konnten die Promis auch insgesamt den Abend mit 75:74 Punkten gewinnen.
Das Gerichtsurteil im Fall Alyssa Dayvault steht fest! Ende 2018 wurde die YouTuberin mit vaginalen Blutungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte fanden daraufhin eine Nabelschnur – aber kein Baby. Die Britin gestand, ihre Schwangerschaft verheimlicht und ihr Kind im Müll entsorgt zu haben – und das auch nicht zum ersten Mal: Schon zuvor habe sie schon einmal ein ungewolltes Kind im Abfall entsorgt. Jetzt steht fest, was Alyssa für diese Straftaten für Konsequenzen drohen!
Wie Myrtle Beach Sun News berichtet, wurde die 32-Jährige am Donnerstag zu einer Haftstrafe von 40 Jahren verurteilt.Alyssa habe während der Anhörung des Urteils kaum Emotionen gezeigt – den Richter kurz darauf jedoch darum gebeten, ihr eine Strafe zu geben, die keine Bewährung beinhalte. "Ich möchte mich nur entschuldigen", sagte sie unter Tränen und bat um Verständnis ihrer anderen Töchter gegenüber. Ihr Anwalt Sharde Crawford argumentierte daraufhin, dass seine Mandantin unter psychischen Problemen leide. Der Richter und stellvertretende Generalstaatsanwalt Scott Hixson befand das Urteil aber dennoch als angemessen.
Alyssas Ex-Partner und Vater der im Müll entsorgten Säugline, Chris Matechen, erklärte, dass er nach dem Urteil erleichtert sei. Denn in den vergangenen zwei Jahre "mit dieser Art von Belastung ohne Art von Schließung" zu leben, sei für ihn nicht einfach gewesen.